Wichtige Hinweise und Tipps

Tipps vor dem Kauf eines Hundekorbs

Die richtige Größe

Jeder Hund ist individuell.
In Hinsicht auf seinen neuen Hundekorb spielen dafür besonders die Größe und seine Schlafgewohnheiten, sprich Schlafpositionen eine Rolle. Daher solltest du dir die Frage stellen:
„Hat der Hundekorb die richtige Größe?“

Für die optimale Größe des Hundekorbes ist es von großer Wichtigkeit, dass dein Hund mit ausgestreckten Beinen darin liegen kann und noch Platz zum Rand des Korbes hat, am besten 25 – 35cm. Somit wird dein Hund auch beim Wechsel der Schlafposition nicht eingeengt und kann seine Gelenke schonen.

Schon gewusst?: Wenn dein Hund von klein auf ausreichend Platz in seinem Korb zum Schlafen hat trägt dieses bedeutend zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates bei und beugt Krankheiten, wie Arthrose, im fortgeschrittenen Alter vor.

 

Die Lieblingsschlafposition für deinen Hund kannst du übrigens leicht herausfinden, indem du ihm einfach ein paar Mal beim Schlafen beobachtest. So kann man bei der Auswahl des Hundekorbes entscheiden, ob man einen Korb mit niedrigen Rand, oder mit einem etwas höheren Rand nimmt.
Für Hunde die ihren Kopf beim Schlafen gerne auf etwas ablegen empfiehlt sich ein niedriger Rand am Hundekorb.
Ein höherer Rand hingegen ist für Hunde geeignet, die sich gerne einrollen oder in ihrer Decke verstecken um sich eine Höhle zu bauen.
Achte besonders auch darauf, ob sich dein Hund beim Schlafen gerne so richtig laaaaang macht und berücksichtige dies bei der Auswahl der richtigen Größe.

 

Hinweis : Junge Hunde wachsen natürlich im Laufe der Zeit. Wer hierbei Vorsorgen will und direkt einen Korb für einen ausgewachsenen Hund kauft, tut seinem Schützling oftmals nichts Gutes.
Schnell kann es nämlich dazu kommen, dass sich kleine bzw. junge Hunde in zu großen Körben nicht geborgen oder geschützt fühlen.
Damit sich dein Hund bei dir zu Hause wohlfühlt tausche den Korb mit der Zeit aus und passe diesen deinem Hund an.

 

Das richtige Material

Beim richtigen Material gibt es 2 Arten auf die ich eingehen möchte, da ich nur mit diesen eigene Erfahrungen gemacht habe.

1. Weiden-Hundekörbe
Weiden-Hundekörbe müssen vor allem Robust sein, denn gerade junge Hunde knabbern den Korb gerne einmal an oder testen Ihre Kräfte am Korb aus.

Daher sollte die Robustheit für Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit beim Hundekorb stehen.
Unabhängig davon wo der Hundekorb in Zukunft stehen soll ist es auch wichtig, dass der Korb rutschfest ist, damit dein Partner diesen beim täglichen Rein- und Raushüpfen durch die Wohnung nicht ständig verschiebt.Ein weiteres Augenmerk gilt der Verarbeitung, denn Weidenkörbe sind im besten Falle geflochten.

Sollte dies nicht der Fall sein, sind diese meistens zusammengeklebt.
Erkundige dich unbedingt um was für einen Kleber es sich handelt und ob dieser für deinen Hund verträglich ist. Im Fachhandel kannst du einen Verkäufer fragen und online wirst du oft in den Bewertungen anderer Käufer fündig.
Meine Empfehlung ist allerdings klar immer zu einem geflochtenen Hundekorb zu greifen.

2.Kunsstoff-Hundekörbe

Meiner Erfahrung nach werden die Kunststoff-Hundekörbe nicht so gerne angeknabbert wie die Weiden-Körbe. Jedoch sollten diese natürlich ebenso robust und rutschfest sein.
Viele Kunststoff-Hundekörbe haben außerdem am Boden Luftlöcher da diese Körbe, aufgrund ihres Materials, nicht so atmungsfähig sind wie Weidenkörbe. Also vergesse nicht auch danach zu schauen.

Auch bei den Kunststoffkörben ist ein Blick auf die Herkunft nicht verkehrt. Um was für einen Kunststoff handelt es sich und wo kommt dieser her?

 

Die richtige Platzwahl

Bei der richtigen Platzwahl des Hundekorbes macht es Sinn schon vor dem Kauf zu überlegen, wo dieser platziert werden soll.
Das liegt daran, dass hierbei der beste Platz für den Hund und für dich selbst ausgesucht werden muss, schließlich sollst du nicht ständig darüber stolpern.
Überlege also schon vorher wie viel Platz du für den Korb aufbringen musst und wo genau der Korb stehen soll.

Die Frage nach dem Platz ergibt sich natürlich aus der Größe des Korbes plus ausreichend Platz vor dem Korb, sodass dein Hund problemlos rein- und raushüpfen kann.

Das „Wo“ ergibt sich aus vielen Faktoren, die sich leider meistens nicht alle erfüllen lassen.
Versuche allerdings möglichst viele davon abzudecken.

Ein Hund ist bekanntlich ein Rudeltier und liebt die Gesellschaft. Daher bieten sich vor allem Orte an wo du dich selbst oder deine Familie aufhält, beispielsweise das Wohnzimmer oder Esszimmer.

Hinweis: Wie schon zuvor gesagt ist jeder Hund individuell. Es gibt durchaus Hunde, die statt geselligen Orten ruhige Ecken bevorzugen. Die endgültige Entscheidung liegt allerdings bei dir, denn dein Hund wird sich dem Platz des Korbes anpassen. Wenn du ihm etwas Gutes tun willst und deine Räumlichkeiten es hergeben passe den Ort des Hundekorbes deinem Hund an.

Vielen Hunden ist es ebenfalls wichtig in der Nähe des Herrchens zu sein. Bitte achte also darauf, dass der Weg zu dir „barrierefrei“ ist und dein Hund dich im Blick hat bzw. einfach erreichen kann und nicht alleine in einen Raum eingesperrt wird.

Das Klima spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Der Raum sollte nicht zu warm oder zu kalt sein. Vor allem ein Luftzug führt zu Letzteren und hindert deinen Hund an einem erholsamen Schlaf.
Zu warm meint z.B,. den Korb nicht direkt an einer Heizung oder Kamin zu platzieren. Ein sonniges Plätzchen hingegen, bietet tagsüber „natürliche“ Wärme und erfreut viele Hunde, außerdem ist Wärme durch Sonnenlicht nicht kontinuierlich.

Insgesamt hängt das richtige Klima allerdings erneut an deinem Hund und deiner Beobachtungsgabe.
Einige Hunde bevorzugen kühle Plätze, andere hingegen einen warmen Platz.

 

Schon gewusst?: Hunde verbringen bis zu 20 Stunden am Tag im Liegen. Schaffe also optimale Bedingungen für deinen Hund und platziere den Korb so, dass er in Ruhe dösen oder schlafen kann.

 

Die richtige Reinigung

Nachdem du dich für einen Hundekorb entschieden hast ist es empfehlenswert diesen vor dem ersten Gebrauch einmal zu reinigen. Ein feuchtes Tuch reicht hierfür vollkommen aus und dient zur Beseitigung von Keimen oder anderen „Mitbringseln“ aus dem Fachhandel oder des Online-Lieferanten.

Das Hundekissen eines Korbes sollte 1-2 Mal monatlich gereinigt werden. Wenn du mit deinem Hund beispielsweise täglich im Wald spazieren gehst natürlich öfters.
Einige Hundekissen können auch in der Waschmaschine gewaschen werden, gleiches gilt für Hundebetten.

Hinweis: Verwende bei der Reinigung des Hundekorbes, oder Hundebettes, keine Weichspüler oder andere Duftstoffe. Die Duftstoffe können durch die empfindliche Nase des Hundes dazu führen, dass dieser seinen Korb meidet. Im Schlimmsten Falle können sogar Allergien ausgelöst werden.

Fazit

Ein Hundekorb ist nicht einfach ein Hundekorb. Jeder Hund ist individuell und hat eigene Bedürfnisse und Ansprüche, wobei es an dir liegt diese zu erkennen und zu berücksichtigen.
Gehst du diesen nach wirst du deinen Hund nicht nur glücklicher machen, sondern trägst auch zu seiner Gesndheit bei.
Mache dir vor dem Kauf unbedingt Gedanken über deinen Hundekorb und beachte dabei die richtige Größe, Material, Platzwahl und Reinigung.

Ich hoffe meine Tipps und persönlichen Erfahrungen helfen dir bei deiner Entscheidung über den richtigen Hundekorb weiter :-)

Diese Tipps lassen sich natürlich auch auf Hundebetten anwenden. Die Unterschiede erfährst du unter „Korb oder Bett“ oder einfach hier klicken.

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